Schulsozialarbeit und familienorientierte Schülerhilfe FOS

Die  Schulsozialarbeit und die FOS wurde vor über 10 Jahren als Jugendhilfemaßnahme in gemeinsamer Verantwortung von Landkreis Germersheim, der Verbandsgemeinde Lingenfeld, des freien Trägers SEPIA sowie der Grundschule und Realschule plus in Lingenfeld installiert.

 

Personal: Frau Ilka Heisch

Büro: Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Tel.: 06344-9696416; fos(at)rsplus-lingenfeld.de

Schulsozialarbeit:

Offene Sprechstunden für alle Schüler/Innen, Lehrer und Eltern

Krisenintervention bezüglich der Unterrichtsstörung

Einzelfallarbeit mit Kindern

Präventive Projektarbeit

Elternarbeit (Hausbesuche, Beratungsgespräche, Elternabende)

Die Schulsozialarbeit ist ein fester Bestandteil des schulischen Alltags. Die Anliegen und Probleme der Kinder werden in einer meist, gemütlichen, entspannenden, ruhigen Atmosphäre besprochen und in jedem Fall ernst genommen. Möglichkeiten der Hilfe werden überlegt und in Zusammenarbeit des Netzwerkes Lehrer und Eltern auf den Weg gebracht.

Meist finden schlichtende Gespräche mit streitenden Freunden oder“ mobbenden Klassenfreunden statt, mit dem Ziel den Schulalltag für die einzelnen Kinder freundlicher zu gestalten. 

Familienorientierte Schülerhilfe

Die FOS bietet Jugendlichen und ihren Eltern zunächst die Möglichkeit der Aufnahme des Jugendlichen in die FOS Gruppe am Nachmittag.

Die Jugendlichen erfahren in dieser Gruppe soziales Training, Hilfe und Kontrolle im Bezug auf ihr Verhalten, aber auch Zugehörigkeit, Anerkennung, Spaß und Geborgenheit über das gemeinsame Mittagessen, verschiedene erlebnispädagogische Angebote, (Schwimmen, Card fahren, Klettern) Übungen, Spiele, Projekte und Freizeitangebote in den Ferien.

Eingeleitet durch Einzelgespräche mit den Jugendlichen sowie auch deren Eltern findet ein sog. Mediationsgespräch statt, das die systemische Auswirkung innerhalb der Familie verdeutlicht und neue Umgangsformen erarbeitet. Die familiäre Atmosphäre kann sich entspannen, bzw. die einzelnen Personen, insbesondere die Jugendlichen können Verhaltensmuster verändern. Auch schulische Schwierigkeiten werden beleuchtet und Hilfsmöglichkeiten erarbeitet. In der Zusammenarbeit mit dem ASD, den Eltern, Lehrern und – wenn nötig und möglich – mit Psychologen werden gute Erfolge erzielt.

Lehrerarbeit

Um eine möglichst umfassende Schülerhilfe leisten zu können, ist die engagierte, aufgeschlossene Zusammenarbeit mit den Lehrern die Grundvoraussetzung.

Als erste Bezugsperson müssen die Lehrer den wichtigsten Teil der „aufsuchenden Sozialen Arbeit“ übernehmen, da sie sich sozusagen an der „Quelle“ befinden.

Ohne die Aufmerksamkeit der Lehrer und einen regelmäßigen Austausch über deren Beobachtungen, Erkenntnisse, Besorgnisse mit den Sozialarbeiterinnen, könnten viele wichtige Informationen im Bezug auf die Schwierigkeiten, Sorgen und Nöte der Jugendlichen nicht erkannt werden, könnten viele Hilfestellungen nicht geleistet werden.

Elternarbeit

In jedem Fall der sozialarbeiterischen Intervention, sowohl am Vormittag, als auch am

Nachmittag spielt die Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Mitarbeit eine immer größere, wichtigere Rolle. Sowohl die FOS als auch die unterrichtenden Lehrer sind aufgeschlossen und dankbar für Tipps und Hinweise die zur Verbesserung von Konflikten beitragen können. Auch die Eltern sollen im Gespräch Entspannung und Entlastung erfahren.