Theater in der Realschule plus Lingenfeld


„Fake oder war doch nur Spaß“

Am 31.01.2019 fand für die 108 SchülerInnen der 7.-10. Klasse eine theaterpädagogische Aufführung zum Thema Cybermobbing, Mobbing und Medienkompetenz statt. Zu Gast war „Ensemble Radiks“ aus Berlin.

Spannend, teils tragisch und teils humorvoll spielten 2 Schauspieler ein Stück, indem ein 17-jähriges Mädchen Opfer von Mobbing wurde. Auf der Suche nach Anerkennung, Liebe und Verwirklichung ihres eigenen Traums, stößt die Hauptdarstellerin auf Neid, Beleidigungen, Bedrohungen und sexueller Belästigung bei ihrer Clique. Schleichend, durch Lügen, Fotomontage und Beleidigungen wird das Mädchen zu einem Mobbingopfer. Viele bemerken es, keiner mag es stoppen, bis es am Schluss fast zu einer Katastrophe kommt. Durch minimale Kleiderwechsel nahmen die Schauspieler gleich mehrere Rollen ein. Das Stück war sehr realitätsnah und zeigte auch die rechtlichen und persönlichen Folgen von Beleidigungen und Bedrohungen über die sozialen Netzwerke.

Durch hervorragende überzeugende Schauspielkunst wurden die Schüler und Lehrer in den Bann gezogen. So leise war es vermutlich noch nie in der Sporthalle. In einer im Anschluss gemeinsamen Gesprächsrunde konnten die Jugendlichen Fragen stellen. Das Interesse war sehr groß und wurde selbst durch die Pausenglocke nicht unterbrochen. Dass dieses Thema sehr alltäglich ist und unsere Jugend beschäftigt, zeigte sich in den Klassen auch nach der Aufführung. 

Mit dem Ziel die Jugend zum Nachdenken über ihr eigenes  Medienverhalten anzuregen, 

brachten die Schulsozialarbeit der Realschule plus Lingenfeld und die Kreisjugendpflege Germersheim diese Präventionstheaterstück als Veranstalter auf die Bühne in der Schulsporthalle. 

Das gemeinsame Vorhaben scheint gelungen zu sein!